Wie du mit 13 Schritten einem erfüllenden Beruf näher kommst

//Wie du mit 13 Schritten einem erfüllenden Beruf näher kommst

Wie du mit 13 Schritten einem erfüllenden Beruf näher kommst

Frage dich selbst

Hast du bereits einen erfüllenden Beruf? Oder langweilst du dich am Arbeitsplatz? Fühlst du sich unterfordert? Hast du Träume und Ziele, die du im momentanen Umfeld – sowohl im Beruf aber auch im privaten Leben – nicht umsetzen kannst? Schenkt dir dein Chef kein Gehör bezüglich deiner Weiterentwicklung und persönlichen Anliegen?

Wenn du die letzte Frage und mindestens eine der anderen mit einem klaren „JA“ beantwortest ist es höchste Zeit, sich ernsthafte Gedanken zu machen, umzusteigen oder deine berufliche Situation zu verändern.

Bore-out

Immer mehr Menschen sind unzufrieden am Arbeitsplatz: Nur 8% leben ihre wahre Berufung und gemäss Umfragen sind 90% aller Mitarbeiter unzufrieden. Dabei entstehen für Unternehmen und vor allem die Mensch enorme Kosten. Viele sprechen nicht etwa vom Burnout sondern Bore-out: Leistungsabfall und im schlimmsten Fall seelische Störungen und Stress sind die tragischen Folgen. Nicht nur eine innere Unzufriedenheit, sondern auch bittere Erlebnisse, wie etwa seine Anstellung zu verlieren, können auf der anderen Seite grosse Chancen im Leben sein, endlich das zu tun, wofür man geboren ist: sein volles Potenzial in der richtigen Umgebung auszuleben. Das 21. Jh. wird dadurch geprägt sein, dass Menschen den wahren Lebenserfolg im Finden des Sinns in ihrer täglichen Arbeit finden.

Von Fehlern bis zur Erfüllung im Beruf

Vor mehr als 20 Jahren habe ich meine Berufskarriere begonnen. Seit dem habe ich viele Dinge gemacht, von welchen mir andere immer wieder abgeraten haben: Mehrere Male die Stelle gewechselt, manchmal schon nach wenigen Monaten; Beförderungen ausgeschlagen, auf dem Zenit des Erfolges Fachgebiet oder Industrie gewechselt, Stelle abgebrochen und ins Ausland gezogen. Seit dem habe ich einige Fehler gemacht und Niederlagen erlebt. Doch gleichzeitig habe ich den für mich grössten Lohn errungen: die Freiheit, das zu machen was mir gefällt und Erfüllung im Beruf zu finden.

Hier sind 13 Tipps wie auch du einen Schritt näher zu einem erfüllenden Beruf gelangst:

1. Klarheit

Viele sind unzufrieden, doch wissen sie nicht was sie ändern sollenEin Schiff ohne Ziele erreicht keinen Hafen!

Mach dir Gedanken über deine Lebensaufgabe.

  • Was treibt dich an, so dass du gar nicht mehr merkst wie schnell die Zeit vergeht?
  • Wo (geographisch) würdest du am liebsten arbeiten?
  • Soll es ein Konzern oder eher ein kleines Unternehmen sein? Liste deine Schätze auf: Erfahrungen, Talente, Stärken sowie Expertisen. Vermisch diese mit deinem Enthusiasmus – also mit den Tätigkeiten, welche dir bei der Arbeit richtigen Spass machen – und such dir das entsprechende Umfeld wo du all deine Schätze einbringen kannst.

Wenn diese gar noch helfen ein ganz bestimmtes Markt- oder Kundenproblem zu lösen, dann hast du eine einzigartige Positionierung und vielleicht sogar eine Nische gefunden (USP = Unique Selling Proposition). Letztere ist besonders für all diejenigen wichtig, welche daran denken, sich irgendwann einmal selbständig zu machen.

2. Wenn Werte aufeinander prallen

Kennst du deine persönlichen Werte? Wenn du einen Wegweiser im Leben brauchst, sind Werte ein zuverlässiger Kompass. Werte zeigen dir, wann und wo du die Richtung ändern must, um wieder auf dem richtigen Kurs zu segeln. Werte sind einzigartig und persönlich: Während zum Beispiel der eine eher nach Freiheit und Selbstbestimmung sucht, möchte der andere in einer möglichst sicheren Umgebung arbeiten.

Auf Grund meiner Erfahrung sehe ich, dass das Aufeinanderprallen von persönlichen Werten mit denjenigen der entsprechenden Arbeitsumgebung ein häufiger Grund für die (innere) Kündigung ist.

3. Eine grobe Essenz deines Traumjobs genügt – und dann einfach loslassen

Vor Jahren wollte ich um jeden Preis in Entwicklungsländern arbeiten. Ich schrieb 50 Bewerbungen an NGOs und humanitäre Hilfswerke. Resultat: 50 Absagen. Dann ging ich frustriert in die Ferien, liess das zwanghafte Suchen los und das Wunder geschah. Nach wenigen Wochen erhielt ich ein Spitzenangebot von einer Firma, welche weder eine NGO noch in der Entwicklungshilfe tätig war. Doch sie ermöglichte mir buchstäblich, die Welt zu erobern und meinen Traum zu leben.

Wichtig: Immer nur das „Was (grobe Richtung)“ definieren; Das „Wie“ überlässt du am besten einer höheren Macht, denn oft sind wir uns der Fülle an möglichen Optionen nicht einmal bewusst.

4. Verlass deine Komfortzone

Veränderungen sind oft schwierig und Ängste hindern uns, vor allem wenn es darum geht, den Job nicht nur zu wechseln, sondern umzusatteln. Es hilft, wenn du den Leidensdruck erhöhst. Ich habe mir immer wieder folgende Fragen gestellt:

  • Was möchte ich der Welt über mich erzählen, wenn ich ein hohes Alter erreicht habe?
  • Wenn Geld keine Rolle spielen würde, was würde ich machen?
  • Was würde ich wohl tun, wenn ich nur noch ein Jahr zu leben hätte?
  • Deine Lebensaufgabe zusammen mit einer Vision wo du in 5 Jahren stehen möchtest, entzündet oft ein Feuer, welches dir helfen kann, die Komfortzone trotz allem zu verlassen. Beginn heute deinen Lebensplan umzusetzen, bevor es zu spät ist; denn du kannst dir im Leben beinahe alles kaufen oder irgendwie erwerben, mit einer Ausnahme: Zeit.

5. Folge der richtigen Absicht

Verlasse nie eine Stelle, nur weil du mit Kollegen oder deinem Chef nicht klar kommst. Oft findest du dich an der neuen Stelle sehr schnell in einer ähnlichen Situation. Beweis genug dafür, dass die Probleme immer bei einem selbst beginnen.

Deshalb: zuerst reflektieren, was du selbst an deinem Verhalten ändern kannst, um die Situation zu verbessern. Gib das Beste und wenn auch das nichts mehr hilft dann verlasse dein Umfeld mit gutem Gewissen.

6. Liefere eine authentische Begründung

Sei immer aufrichtig und ehrlich, wenn du die Gründe für einen Stellenwechsel darlegst. Vor Jahren erlebte ich, wie ein Mitarbeiter die Kündigung einreichte mit der Begründung, er würde eine Stelle im Ausland suchen, was wir ihm nicht bieten konnten; Monate später erfuhr ich, dass er die Stelle wechselte, nur um ein besseres Salär zu bekommen. Bei vielen Menschen verlor er die Glaubwürdigkeit und hat heute grosse Mühe, wiederum eine interessante Stelle zu finden.

7. Teste deinen neuen Chef

Bei einem Vorstellungsgespräch hast du die einmalige Chance sehr kompetent und überzeugend zu wirken, wenn du deine neuen Vorgesetzten testest. Lasse dich bei Interviews nicht von der Personalabteilung abspeisen, wie es an vielen Orten leider immer noch der Fall ist. Verlange nach deinem neuen Vorgesetzten. Drehe den Spiess um und stell du all die kritischen Fragen, welche du dich vorgängig selbst gefragt hast, u.a.:

  • Weshalb arbeiten Sie in dieser Firma?
  • Was macht Ihnen besonders Spass als Führungskraft?
  • Welche Werte vertreten Sie?
  • Was möchten Sie bis in 5 Jahren erreicht haben?

8. Arbeite zumindest einmal im Leben im Ausland

Das wichtigste über Menschen, Führung und vor allem mich selbst habe ich gelernt, als ich in Indien ein Geschäft ohne Ressourcen aufbauen, in Vietnam ein Projekt aus der Krise holen oder im Iran in einem Grossprojekt erhitzte Gemüter beruhigen musste. In einer vernetzten Welt und angesichts der Herausforderungen bezüglich Nachhaltigkeit, werden wir immer mehr zu globalen Bürgern. Firmen suchen reife Persönlichkeiten mit sozialer Kompetenz und Durchsetzungsvermögen. Solche Eigenschaften lernst du am schnellsten, wenn du dich in fremden Kulturen bewegst.

9. Wahre deinen Wert

Erstelle eine Liste deiner Stärken, Expertisen, Erfolge – insbesondere der herausragenden Resultate, die du erzielt hast. Qualifikationen sind wichtig, jedoch nicht entscheidend. Das was wirklich zählt und beeindruckt sind Resultate und deine Erfahrung. Das meiste Wissen, das ich in Ausbildungen erworben habe, habe ich entweder wieder vergessen oder war nie von grossem Nutzen. Keine Hochschule der Welt ersetzt die Lebensschule.

10. Mut zum Job-Hopping

Viele behaupten man dürfe die Arbeitsstelle höchstens alle 3 bis 5 Jahre wechseln. Ich persönlich habe in 8 verschiedenen Industrien und vielen Ländern gearbeitet. Dabei einige Firmen bereits nach wenigen Monaten wieder verlassen, bis ich meine Lebensstelle gefunden habe. Das Leben ist nie geradlinig und wer Spuren hinterlassen will, muss auch Mut zum Risiko beweisen und Dinge ausprobieren. Wer Dinge ausprobiert lernt sich besser kennen und das was im Leben wirklich zählt wird immer klarer.

11. Resultate statt Diplome

Einige glauben immer noch, dass Diplome und Abschlüsse das A und O sind, um erfolgreich zu sein. Heute weiss ich, dass auch ich einige meiner Diplome nur gemacht habe, weil ich mehrheitlich von Angst getrieben war, es sonst zu nichts zu bringen oder weil man es von mir erwartet hat.

Aber: Du glänzt nicht durch Diplome, sondern durch deine authentische Persönlichkeit und die grossartigen Errungenschaften, die daraus wachsen! Erschliesse neue Märkte, zeig wie du mit „schwierigen“ Menschen umgehst oder Projekte in der Krise herumreissen kannst.

Wirklich erfolgreiche Unternehmer und grosse Leader haben ihr Studium oft abgebrochen, haben IHR eigenes Ding gemacht und für die Allgemeinheit Grosses bewirkt. Und deshalb wissen gerade diese Leute, worauf es wirklich ankommt, wenn sie gute Leute im Markt suchen. Hebe deshalb in deinem CV deine Errungenschaften und nicht Diplome oder Titel hervor. Dadurch differenzierst du dich von der grossen Masse.

12. Taten statt Perfektionismus

Niemand ist perfekt, jedoch alle sind wir einzigartig. Warte nicht auf die perfekte Gelegenheit, Ausbildung oder Stelle. Die gibt es nicht! Folge den obigen Punkten insbesondere Punkt 1 und bewege du dich. Der Glaube an sich, seine Fähigkeiten und Ideen zeigen sich in den Taten. Wer sich zum Ziel bewegt, egal wie, beweist, dass er oder sie an sich glaubt.

13. Der Sprung ins eigene (Lebens)Unternehmen

Unternehmensgründung ist nicht jedermanns Sache. Start-ups benötigen manchmal bis zu 5 Jahren, bis sie wirklich abheben. Die meisten überleben leider nicht einmal das erste Jahr. Sollte es dich trotzdem packen, dein eigenes Ding zu machen, dann beachte vor allem die Punkte 1 und 3. Beginn schon heute damit, dein Hobby zum Beruf zu machen und parallel etwas aufzubauen. Folge deiner Passion.

2018-06-06T14:22:37+00:00 By |Tranformation & Change|0 Kommentare

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